Gerüste für die Generalerneuerung der Nordbrücke
Was die Nordbrücke vom Gerüst verlangt
Die Wiener Nordbrücke, eine Stahlverbundbrücke aus den frühen 1960er-Jahren, wird von 2028 bis 2031 instand gesetzt und bleibt dabei für den Verkehr befahrbar. Für den Gerüstbau heißt das: vier Jahre Arbeit unter, an und neben einer Brücke, über die täglich rund 110.000 Fahrzeuge rollen.
Für die Generalerneuerung der Wiener Nordbrücke bieten wir den ausführenden Firmen den kompletten Gerüstbau an: Hängegerüste unter dem Tragwerk, Arbeits- und Stützgerüste an Pfeilern und Widerlagern, Schutztunnel über den Fahrspuren. Ein Team plant, montiert und baut beim Phasenwechsel um.
UNTER DEM TRAGWERK
Die Stahlhauptträger werden verstärkt, die alte Beschichtung wird entfernt und durch eine neue ersetzt. Dafür bauen wir Hängegerüste mit begehbaren Arbeitspodesten unter die Brücke, verankert mit Ankerplatten am Brückenkörper und ausgelegt für eine Standzeit über mehrere Jahre.
AN PFEILERN UND WIDERLAGERN
Für die Instandsetzung der Betonflächen stellen wir Arbeitsgerüste an Pfeiler und Widerlager. Wo Brückenlager getauscht werden, tragen Stützgerüste die Lasten ab. Materialaufzüge bringen Werkzeug und Material auf die Arbeitsebenen.
NEBEN DEM VERKEHR
Schutztunnel und Schutznetze trennen die Baustelle von den Fahrspuren. Nichts fällt auf die Fahrbahn, der Verkehr läuft weiter. So haben wir es an der Eisenbahnbrücke Fieberbrunn gelöst, mit einem Schutztunnel über der Straße.
BEIM PHASENWECHSEL
2030 wechselt der Verkehr auf die sanierte Brückenhälfte, danach kommt die zweite Hälfte an die Reihe. Das Gerüst zieht mit: geplant und umgebaut von demselben Team, mit Statik und Sicherheitsdokumenten für jede Bauphase.
Hängegerüste mit dem Layher FlexBeam
Für die Hängegerüste unter der Nordbrücke setzen wir verstärkt auf den FlexBeam von Layher. Der Gerüstträger aus Aluminium ist für hängende Arbeitsbühnen an Brücken gebaut und fügt sich in das Layher-Allround-System, mit dem unser Team ohnehin arbeitet. Für diese Baustelle bringt er vier Vorteile:
- Mehr Platz unter dem Gerüst. Der Träger ist nur 28 Zentimeter hoch, 17 Zentimeter niedriger als ein herkömmlicher Gitterträger. Das gewonnene Maß bleibt als Höhe für Verkehr und Arbeiten unter der Brücke.
- Weniger Aufhängungen am Bauwerk. Der FlexBeam nimmt bis zu siebenmal mehr Querkraft auf als ein Gitterträger. Damit kommen wir mit weniger Abhängepunkten am Stahltragwerk aus, das gerade verstärkt und neu beschichtet wird.
- Schnelle Montage. Mit rund 10 Kilogramm pro Meter lässt sich der Träger gut von Hand bewegen. Die Gerüstböden werden direkt eingehängt und gegen Abheben gesichert, Aussteifungen des Druckgurts sind in der Regel nicht nötig.
- Zügiger Umbau 2030. Träger, Aufhängung und Böden sind Systemteile in Längen von 3 bis 7 Metern. Beim Wechsel auf die zweite Brückenhälfte setzen wir das Gerüst um, statt es neu zu bauen.
Referenzen
Fieberbrunn, Innsbruck, Lucca: drei Brückensanierungen, für die wir Hängegerüste, Arbeitsgerüste und Verkehrsschutz geplant und montiert haben, zwei davon in Tirol. Weitere Brücken und Großbaustellen stehen in unserem Unternehmensdossier (PDF).
Sparer Spezialgerüste in Kürze
Zuhause in Südtirol, Österreich und Italien
Die Sparer-Gruppe ist ein Familienbetrieb aus Südtirol, 1980 gegründet und heute in zweiter Generation von Andreas Sparer geführt. Wir planen, verleihen und montieren Gerüste, vom Fassadengerüst bis zur Sonderkonstruktion.
Hauptsitz ist Eppan (Südtirol), weitere Standorte sind Lucca, Alessandria, Modena und Catanzaro. In Österreich arbeiten wir als Sparer Spezialgerüste GmbH mit Sitz in Kufstein.
Sparer Gerüste ist seit 2013 nach ISO 9001:2015 zertifiziert.
Ihr Ansprechpartner
Andreas Sparer - Inhaber
Andreas Sparer führt das Unternehmen und ist Ihr Ansprechpartner für die Nordbrücke. Gerne kommen wir nach Wien und sehen uns die Baustelle gemeinsam mit Ihnen an. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir melden uns mit einem Terminvorschlag.
Andreas Sparer - Inhaber
Tel. Direkt?
E-Mail: info@sparer-gerueste.at (besser wäre Andreas direkt!)
